Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
für die Online-Session „DeFi-Praxis-Session“
Stand: November 2025
§ 1 Geltungsbereich
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über die Teilnahme an der Online-Session „DeFi-Praxis-Session“ zwischen:
Eugen Beck
Papenkamp 10
30539 Hannover
Deutschland
(nachfolgend „Anbieter“)
und dem jeweiligen Kunden („Kunde“).
(2) Es gelten ausschließlich diese AGB. Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihnen ausdrücklich zu.
(3) Vertragssprache ist Deutsch.
§ 2 Vertragsabschluss über CopeCart
(1) Der Vertrag über die Teilnahme an der „DeFi-Praxis-Session“ kommt ausschließlich über die Plattform CopeCart GmbH, Uferring 8, 33161 Hövelhof, zustande.
(2) CopeCart übernimmt für den Anbieter die vollständige technische und organisatorische Vertragsabwicklung, insbesondere:
Bereitstellung des Bestellprozesses
Anwendung der gesetzlichen Button-Lösung gemäß § 312j BGB
Zahlungsabwicklung und Zahlungseinzug
Rechnungsstellung
Speicherung des Vertragstextes gemäß § 312f BGB
technische Dokumentation der vom Verbraucher abgegebenen Einwilligungen und Bestätigungen, insbesondere
– Zustimmung zum vorzeitigen Beginn der Dienstleistung
– Bestätigung zum Verlust des Widerrufsrechts nach § 356 Abs. 4 BGB
Widerrufsabwicklung nach gesetzlichen Vorgaben (B2C)
(3) Der Anbieter erhält keine Zahlungsdaten des Kunden. Alle Zahlungsinformationen werden ausschließlich durch CopeCart verarbeitet.
(4) Vor Absenden der Bestellung kann der Kunde seine Angaben im CopeCart-Bestellprozess jederzeit korrigieren. Die Bestelldaten werden von CopeCart dokumentiert und dem Kunden nach Abschluss der Bestellung per E-Mail zur Verfügung gestellt.
(5) CopeCart stellt dem Kunden im Bestellprozess alle gesetzlich erforderlichen Informationen sowie eine speicherbare Fassung der AGB gemäß § 312j Abs. 2 BGB und Art. 246a § 4 EGBGB zur Verfügung. Die AGB können dort vor Abgabe der Bestellung eingesehen und dauerhaft gespeichert werden.
(6) Nach Abschluss der Bestellung speichert CopeCart den Vertragstext gemäß § 312f BGB und übermittelt dem Kunden die Bestelldaten, die Vertragsbestätigung sowie eine speicherbare Fassung der AGB per E-Mail. Der Kunde kann die AGB zudem jederzeit über den CopeCart-Checkout abrufen.
(7) Für technische Störungen oder Fehler im Bestellprozess, der Zahlungsabwicklung oder der Bereitstellung der Bestellbestätigung, die im Verantwortungsbereich von CopeCart liegen, haftet ausschließlich CopeCart. Der Anbieter hat keinen Einfluss auf die technische Funktionsfähigkeit, die Verfügbarkeit oder die Fehlerfreiheit der von CopeCart betriebenen Systeme.
§ 3 Leistungsbeschreibung und gesetzlich erforderliche Pflichtinformationen (Art. 246a EGBGB)
(1) Bei der angebotenen Leistung handelt es sich um eine Dienstleistung, die in Form einer individuellen Live-Session erbracht wird. Die Session vermittelt Grundlagen, Strukturen und Risiken dezentraler Finanzsysteme sowie technische Funktionsweisen von Protokollen im DeFi-Bereich. Die Inhalte orientieren sich am Wissensstand, der Geschwindigkeit und den Vorkenntnissen des Kunden.
Der genaue Leistungsumfang ergibt sich ausschließlich aus diesen AGB. Ergänzende Informationen auf der Website des Anbieters oder im Bestellprozess über CopeCart dienen lediglich der Orientierung und werden nicht Vertragsbestandteil.
(2) Die Session wird grundsätzlich online als Live-Video-Session durchgeführt.
Auf ausdrückliche Vereinbarung zwischen Anbieter und Kunde kann die Durchführung alternativ auch vor Ort erfolgen. Auch in diesem Fall handelt es sich um eine Dienstleistung ohne körperliche Lieferung.
(3) Die Session besitzt eine variable Dauer zwischen ca. 2 und 4 Stunden. Die konkrete Dauer ergibt sich aus dem individuellen Lernfortschritt des Kunden. Entscheidend ist, dass die wesentlichen Themenbereiche behandelt werden. Ein bestimmter Zeitrahmen oder ein bestimmter Fortschritt werden nicht geschuldet.
(4) Zusätzlich zur Hauptsession hat der Kunde die Möglichkeit, innerhalb von vier Wochen nach der Session eine freiwillige Nachfragesession von bis zu 60 Minuten zu beantragen.
Es besteht jedoch kein Anspruch auf Durchführung oder Umfang dieser Nachfragesession; ob und in welcher Form sie stattfindet, wird individuell innerhalb der Hauptsession abgestimmt.
Die Nachfragesession ist kein Bestandteil der geschuldeten Hauptleistung, sondern ein freiwilliges, kostenloses Zusatzangebot des Anbieters.
(5) Die Leistung wird ausschließlich live erbracht. Es werden keine digitalen Inhalte im Sinne von § 327 Abs. 2 BGB bereitgestellt.
Insbesondere stellt der Anbieter keine Downloads, keine Aufzeichnungen, keine Videos, keine Dateien und keine dauerhaft abrufbaren Inhalte zur Verfügung.
(6) Die Leistung umfasst keine physische Lieferung. Es werden weder gedruckte Materialien noch sonstige körperliche Gegenstände versendet.
(7) Der Inhalt der Session besteht ausschließlich in Wissensvermittlung.
Es findet keine Anlageberatung, Finanzberatung, Steuerberatung oder Rechtsberatung statt.
Der Anbieter schuldet keinen finanziellen Erfolg, keine Rendite, keinen Fortschritt und kein bestimmtes Ergebnis.
(8) Die inhaltlichen Themenbereiche umfassen unter anderem folgende Schwerpunkte:
• Grundlagen von Cashflow-Mechanismen in DeFi
• Funktionsweisen und Risiken von Lending-Protokollen (z. B. Collateral, Health Factor, Liquidationen, Zinssysteme)
• Funktionslogik von DEX-Liquidität (AMM, Volatilität, Gebühren, Liquiditätstiefe)
• Funktionsweise von Perpetual DEXes (Funding, P&L-Mechanik, Market-Maker-Strukturen)
• Einordnung infrastruktureller Risiken (Oracles, Bridges, Smart Contracts, Systemrisiken)
• Risikoanalyse und -steuerung (Checkliste, Monitoring, Interpretation relevanter Kennzahlen)
• freiwillige praktische Demonstrationen in realen Protokollen, die ausschließlich der technischen Veranschaulichung dienen
Praxisübungen erfolgen ausschließlich auf Wunsch des Kunden, sind nicht Bestandteil der geschuldeten Hauptleistung und dienen nur der technischen Demonstration der Funktionsweise.
Der Einsatz eigener Mittel (z. B. Kleinbeträge in Stablecoins) ist freiwillig, erfolgt in eigener Verantwortung des Kunden und stellt keinen Vertragsbestandteil dar.
Der Anbieter führt keine Transaktionen für den Kunden durch und erhält keinen Zugriff auf Wallets, Private Keys, CEX-Accounts oder sonstige Vermögenswerte.
Diese Aufzählung dient der Transparenz, stellt jedoch keine abschließende Leistungsbeschreibung dar und begründet keine Verpflichtung zur Erreichung bestimmter Ergebnisse.
(9) Der Durchführungsort (Online oder vereinbart vor Ort), die Anforderungen an die technische Ausstattung sowie organisatorische Hinweise ergeben sich ergänzend aus der Website des Anbieters sowie den Hinweisen im Bestellprozess über CopeCart. Diese Informationen dienen ausschließlich der Orientierung und werden nicht Vertragsbestandteil.
(10) Der Anbieter kann dem Kunden im Rahmen oder nach Abschluss der Session freiwillig ergänzende Notizen oder Zusammenfassungen in Form einer PDF-Datei zur Verfügung stellen. Diese Unterlagen sind kein Bestandteil der geschuldeten Hauptleistung, dienen ausschließlich der Nachbereitung und stellen unverbindliche Zusatzinformationen dar.
Die Bereitstellung einer PDF begründet keine digitalen Inhalte im Sinne von § 327 Abs. 2 BGB, da die Hauptleistung ausschließlich live erbracht wird und die PDF nicht zur Vertragserfüllung erforderlich ist.
Ein Anspruch auf Herausgabe, Umfang oder Inhalt solcher Zusatzmaterialien besteht nicht.
(11) Änderungen der Inhalte, Tools und Darstellungsformen (IPC-Klausel)
Der Anbieter ist berechtigt, Inhalte, Abläufe, Demonstrationen, Praxisbeispiele, Analyse-Tools, grafische Darstellungen sowie die verwendeten Benutzeroberflächen (Interfaces) nach eigenem Ermessen anzupassen oder auszutauschen, soweit die wesentlichen Lernziele der Session hierdurch nicht beeinträchtigt werden.
Der Kunde hat keinen Anspruch auf die Nutzung bestimmter Protokolle, Tools, Plattformen, Software-Schnittstellen, Oberflächen oder konkreter Darstellungsformen.
Änderungen der in der Session eingesetzten technischen Umgebung, der Demonstrationsinhalte oder der Reihenfolge einzelner Themen begründen weder Ansprüche auf Minderung, Erstattung, Wiederholung noch auf sonstige vertragliche Rechte.
§ 4 Terminbuchung und Durchführung
(1) Nach erfolgreicher Buchung über CopeCart erhält der Kunde Zugang zum Terminbuchungssystem. Dort können ausschließlich Termine innerhalb der nächsten 10 Werktage ausgewählt werden.
(2) Ein Termin gilt als verbindlich gebucht, sobald der Kunde diesen im Buchungskalender bestätigt hat. Der Kunde erhält eine automatische Bestätigung per E-Mail.
(3) Die Leistung wird zum vereinbarten Termin als Live-Online-Session erbracht. Alternativ ist eine Durchführung vor Ort möglich, sofern dies vorab ausdrücklich zwischen Anbieter und Kunde vereinbart wurde.
(4) Erscheint der Kunde nicht („No-Show“), gilt die Leistung als erbracht. Ein Anspruch auf erneute Terminvereinbarung oder Erstattung besteht in diesem Fall nicht.
(5) Wird eine Umbuchung benötigt, ist diese bis spätestens 24 Stunden vor dem Termin kostenfrei möglich. Spätere Umbuchungen sind ausgeschlossen.
§ 5 Abbruch, Unterbrechung und Fortsetzung der Session
(1) Abbruch durch den Anbieter
Muss die Session aus Gründen abgebrochen werden, die im Verantwortungsbereich des Anbieters liegen – insbesondere Krankheit, technische Ausfälle der eigenen Systeme oder sonstige vom Anbieter zu vertretende Störungen – wird ein Ersatztermin für den noch offenen Teil vereinbart. Ein Anspruch auf bestimmte Zeitfenster oder kurzfristige Ersatztermine besteht nicht. Weitergehende Ansprüche, insbesondere Schadensersatzansprüche, sind ausgeschlossen.
(2) Abbruch durch den Kunden
Kann die Session aufgrund von Umständen nicht fortgeführt werden, die im Verantwortungsbereich des Kunden liegen – insbesondere aufgrund von Instabilitäten der eigenen Internetverbindung, Störungen der Hard- oder Software, lokaler Konfigurationen, Sicherheits- oder Firewall-Einstellungen oder Stromausfällen – gilt die bis dahin erbrachte Leistung als vollständig vertragsgemäß erbracht. Ein Anspruch auf Verlängerung, Wiederholung oder Erstattung besteht nicht.
(3) Unterbrechungen während der Session
Kommt es während der Session zu einer vorübergehenden Unterbrechung, bemühen sich beide Parteien um eine unverzügliche Wiederaufnahme. Dauert die Unterbrechung länger als 15 Minuten und liegt die Ursache im Verantwortungsbereich des Anbieters, wird ein Ersatztermin für den noch offenen Teil vereinbart. Liegt die Ursache im Verantwortungsbereich des Kunden, wird die Session fortgesetzt; ein Anspruch auf Wiederholung oder Verlängerung besteht nicht.
(4) Teilweise erbrachte Leistungen
Wird die Session nach Beginn aus Gründen abgebrochen, die nicht vom Anbieter zu vertreten sind, gilt die bis dahin erbrachte Leistung als vollständig erbracht. Eine anteilige Erstattung findet nicht statt.
(5) Fortführungspflicht des Kunden
Der Kunde ist verpflichtet, während der gesamten Session dafür zu sorgen, dass seine technische Ausstattung funktionsfähig bleibt und die Teilnahme dauerhaft möglich ist. Der Anbieter ist nicht verpflichtet, die Session aufgrund technischer Probleme des Kunden zu verlängern oder zu wiederholen.
(6) Durchführung vor Ort beim Kunden – organisatorische Risiken, Anreise und Verspätungen
Wird die Session auf ausdrücklichen Wunsch des Kunden an dessen Standort durchgeführt, ist der Kunde verpflichtet, dem Anbieter einen geeigneten, funktionsfähigen und ungestörten Durchführungsort bereitzustellen. Der Kunde trägt die Verantwortung dafür, dass der Anbieter zum vereinbarten Zeitpunkt Zugang erhält und die Session ohne organisatorische Hindernisse durchgeführt werden kann.
Erhält der Anbieter am Durchführungsort keinen Zugang oder ist der Kunde nicht anwesend bzw. nicht empfangsbereit, gilt die Leistung als erbracht; ein Anspruch auf Wiederholung, Verlängerung oder Erstattung besteht nicht.
Erscheint der Kunde verspätet, verkürzt dies die Session entsprechend; ein Anspruch auf Verlängerung besteht nicht.
Kann der Kunde aufgrund eigener Krankheit, kurzfristiger Verhinderung oder sonstiger persönlicher Umstände nicht teilnehmen, gilt der Termin als versäumt. Eine kostenfreie Umbuchung ist ausschließlich nach Maßgabe von § 12 möglich.
Muss der Anbieter aufgrund eigener Krankheit oder aufgrund höherer Gewalt (z. B. Unterbrechungen der Anreise, Verkehrsausfälle, Sperrungen, Unwetter) einen vor Ort vereinbarten Termin absagen, wird ein Ersatztermin angeboten. Ein Anspruch auf bestimmte Zeitfenster, auf Ersatz von Aufwendungen des Kunden oder auf Schadensersatz besteht nicht.
Der Anbieter ist berechtigt, den Durchführungsort aus organisatorischen Gründen zu ändern, soweit dies für den Kunden zumutbar ist und rechtzeitig mitgeteilt wird.
(7) Terminabbruch oder Unterbrechung durch den Kunden
Bricht der Kunde die Session nach Beginn aus persönlichen, organisatorischen oder sonstigen in seinem Verantwortungsbereich liegenden Gründen ab – insbesondere aufgrund von Zeitmangel, Unwohlsein, privaten Verpflichtungen, Störungen im eigenen Umfeld, Telefonaten, Unterbrechungen durch Dritte oder sonstigen Umständen, die nicht vom Anbieter zu vertreten sind – gilt die bis dahin erbrachte Leistung als vollständig erbracht. Ein Anspruch auf Wiederholung, Verlängerung, Ersatztermine oder Erstattung besteht nicht.
Verlässt der Kunde die Session vorzeitig oder unterbricht er sie ohne vorherige Abstimmung mit dem Anbieter, wird die Session fortgeführt oder endet mit Ablauf des vereinbarten Zeitrahmens; eine Verlängerung oder erneute Durchführung erfolgt nicht.
Persönliche oder situative Gründe des Kunden stellen keine höhere Gewalt dar.
Diese Regelungen gelten unabhängig davon, ob die Session online oder vor Ort durchgeführt wird.
§ 6 Technische Infrastruktur, Drittsoftware und Systemänderungen (IPC-Klausel)
(1) Die Durchführung der Session erfolgt über Drittsoftware (z. B. Zoom, Google Meet oder vergleichbare Dienste). Der Anbieter hat keinen Einfluss auf die Funktionsfähigkeit, Verfügbarkeit, Benutzeroberfläche oder technische Entwicklung dieser Dienste. Änderungen, Updates, Funktionsanpassungen oder Ausfälle dieser Drittsoftware begründen keine Ansprüche des Kunden auf Verlängerung, Wiederholung, Ersatztermine oder Erstattung.
(2) Der Kunde ist verpflichtet, die von der Drittsoftware erforderlichen technischen Voraussetzungen (Kompatibilität von Browser, Betriebssystem, Hardware, Berechtigungseinstellungen, Firewalls) sicherzustellen. Änderungen an diesen Voraussetzungen, die außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters liegen, stellen keine Pflichtverletzung des Anbieters dar.
(3) Der Anbieter gewährleistet nicht, dass digitale Schnittstellen, Plattformen, Video-Meeting-Dienste oder technische Integrationen dauerhaft verfügbar, unverändert oder vollständig kompatibel sind.
(4) Der Anbieter übernimmt keine Haftung für Leistungseinschränkungen, die auf Systemupdates, Wartungsarbeiten, Funktionsänderungen oder technische Störungen von Drittsoftware, Betriebssystemen, Browsern, Netzwerken oder Endgeräten des Kunden zurückzuführen sind.
(5) Eine Verpflichtung zur Bereitstellung alternativer Software oder technischer Ersatzlösungen besteht nicht. Der Anbieter kann freiwillig Ersatztermine anbieten, ohne dass hieraus ein Anspruch entsteht.
§ 7 Teilnahmevoraussetzungen
- Der Kunde ist verpflichtet, die zur Durchführung der Session erforderlichen technischen Mindestanforderungen bereitzuhalten. Hierzu gehören insbesondere:
– ein funktionsfähiger PC oder Laptop mit aktuellem Betriebssystem (Windows, macOS oder gleichwertig),
– ein aktueller Webbrowser (z. B. Chrome, Firefox, Safari) in der jeweils neuesten Version,
– eine stabile Internetverbindung mit ausreichender Bandbreite für Videoübertragung (mindestens 10 Mbit/s Download),
– funktionierende Audioein- und -ausgabe (Mikrofon und Lautsprecher oder Headset).
Smartphones oder Tablets sind für die Teilnahme ausgeschlossen.
Sie sind technisch nicht geeignet, da die für die Session erforderlichen Bedienvorgänge und Analysen – insbesondere die Nutzung von DeFi-Oberflächen, Analyse-Tools, Diagrammen, Wallet-Oberflächen, Kennzahlen-Ansichten sowie die erforderliche Bildschirmfreigabe – auf mobilen Endgeräten nicht vollständig, nicht zuverlässig oder nicht bedienbar dargestellt werden können.
Die Nutzung eines Smartphones oder Tablets genügt daher nicht den technischen Mindestanforderungen und stellt eine Verletzung der Mitwirkungspflichten des Kunden dar.
(2) Der Kunde trägt die Verantwortung für die Funktionsfähigkeit seiner technischen Ausstattung, seiner Internetverbindung sowie für die Sicherstellung der Zugangsmöglichkeiten (z. B. funktionierender Videokonferenz-Link, Berechtigungen für Mikrofon/Audio).
Der Anbieter übernimmt hierfür keine Gewähr.
(3) Kann der Kunde aufgrund technischer Probleme in seinem eigenen Verantwortungsbereich – insbesondere wegen unzureichender Hardware, inkompatibler Software, instabiler oder blockierter Internetverbindung, Sicherheitssoftware, Browserfehlern oder Bedienfehlern – nicht oder nur eingeschränkt teilnehmen, gilt die Leistung als erbracht.
Ein Anspruch auf Ersatztermin oder Erstattung besteht in diesen Fällen nicht.
(4) Treten technische Störungen auf, die nicht im Verantwortungsbereich des Kunden liegen – insbesondere Ausfälle des Videokonferenz-Dienstes, flächendeckende Internetstörungen, Ausfälle von Serverdiensten oder technische Probleme auf Seiten des Anbieters – wird ein kostenloser Ersatztermin vereinbart.
Weitergehende Ansprüche sind ausgeschlossen.
(5) Der Kunde verpflichtet sich, vor Beginn der Session alle erforderlichen Software-, Browser- und Zugangsvoraussetzungen rechtzeitig zu prüfen und sicherzustellen, dass die Teilnahme möglich ist. Dazu gehört insbesondere die vorherige Überprüfung der eigenen Hardware, der Internetverbindung, der Meeting-Zugänge und der Funktionsfähigkeit von Audio und Bildschirmfreigabe.
§ 8 Höhere Gewalt und technische Störungen
(1) Der Anbieter haftet nicht für die Unmöglichkeit oder Verzögerung der Leistungserbringung, soweit diese durch Ereignisse höherer Gewalt verursacht werden. Höhere Gewalt sind alle außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters liegenden Ereignisse, die die Leistungserbringung wesentlich erschweren oder unmöglich machen, insbesondere Naturereignisse, Stromausfälle, Internetausfälle, Ausfälle von Rechenzentren, Serverstörungen, Ausfälle von Videokonferenz-Diensten (z. B. Zoom, Google Meet), Ausfälle von Cloud-Infrastruktur (z. B. AWS, Google Cloud), Maßnahmen staatlicher Stellen oder sonstige nicht vorhersehbare und nicht beherrschbare Störungen.
(2) Treten Störungen infolge höherer Gewalt ein, die die Durchführung der Session verhindern oder erheblich beeinträchtigen, wird die Session auf einen neuen Termin verschoben. Weitere Ansprüche, insbesondere Schadensersatz- oder Erstattungsansprüche, bestehen nicht.
(3) Kann der Kunde aufgrund höherer Gewalt nicht teilnehmen (z. B. regionaler Stromausfall, flächendeckende Internetausfälle, behördliche Anordnungen), ist dies dem Anbieter unverzüglich mitzuteilen. In diesem Fall wird ein Ersatztermin vereinbart. Ein Anspruch auf kurzfristige Ersatztermine oder bestimmte Zeitfenster besteht nicht.
(4) Treten technische Störungen ausschließlich im Verantwortungsbereich des Kunden auf (z. B. instabiles WLAN, defekte Hardware, lokale Softwarefehler, Ausfälle durch Sicherheitssysteme, gesperrte Browser-Funktionen), liegt keine höhere Gewalt vor. In diesem Fall gilt die Session als erbracht; ein Ersatztermin besteht nicht.
(5) Der Anbieter ist berechtigt, bei drohenden technischen Störungen oder Ausfällen präventiv auf alternative Kommunikationswege (z. B. Wechsel auf anderen Videokonferenz-Dienst, telefonische Erreichbarkeit) auszuweichen. Hierdurch entstehen dem Kunden keine zusätzlichen Ansprüche.
§ 9 Freiwillige Praxisübungen mit Kleinstbeträgen (kein Vertragsbestandteil)
(1) Im Rahmen der Session kann der Anbieter dem Kunden auf Wunsch des Kunden praktische Demonstrationen in realen DeFi-Protokollen zeigen. Diese Demonstrationen dienen ausschließlich der technischen Veranschaulichung von Abläufen (z. B. Swap, Bridge, Lending, Liquidität bereitstellen, Analyse von Kennzahlen).
(2) Der Kunde kann – freiwillig und ausschließlich in eigener Verantwortung – einen kleinen Betrag in Stablecoins oder Kryptowährung (z. B. 100–150 USDC/USDT) verwenden, um die technischen Abläufe eigenständig nachzuvollziehen. Eine Verpflichtung hierzu besteht nicht.
(3) Der Anbieter führt keine Transaktionen für den Kunden durch und erhält keinen Zugriff auf Wallets, Seed Phrasen, Private Keys, Börsenkonten oder sonstige Vermögenswerte.
Alle Handlungen erfolgen ausschließlich durch den Kunden selbst.
(4) Die Praxisübungen dienen ausschließlich der technischen Demonstration.
Es findet keinerlei Anlageberatung, Finanzberatung, Empfehlung, Vermittlung oder Verwaltung von Vermögenswerten statt.
(5) Alle finanziellen Entscheidungen und damit verbundenen Risiken verbleiben vollständig beim Kunden.
Der Anbieter übernimmt keine Haftung für Gewinne, Verluste oder sonstige Auswirkungen, die aus den freiwilligen Transaktionen des Kunden entstehen.
(6) Da die Praxisübungen nicht Bestandteil der geschuldeten Hauptleistung sind, besteht kein Anspruch auf Durchführung oder Umfang solcher Übungen.
§ 10 Freiwillige Vorbereitung durch Frageformular
(1) Der Anbieter stellt dem Kunden nach der Buchung ein freiwilliges Google-Frageformular zur Verfügung. Das Formular dient der Erfassung des Wissensstands und der bisherigen Erfahrungen des Kunden, um die Inhalte der Session optional zielgerichteter vorbereiten zu können.
(2) Das Ausfüllen des Formulars ist freiwillig und keine Voraussetzung für die Teilnahme an der Session. Die Session findet unabhängig davon statt, ob das Formular ausgefüllt wird oder nicht.
(3) Unterbleibt das Ausfüllen oder enthält das Formular unvollständige Angaben, entstehen hierdurch keine Ansprüche des Kunden auf Verlängerung, Anpassung, Erstattung oder Ersatztermine.
(4) Die Verarbeitung der im Formular angegebenen Daten erfolgt gemäß der Datenschutzerklärung des Anbieters und ausschließlich zum Zweck der Vorbereitung oder Durchführung der Session.
§ 11 Verbraucher (B2C) und Unternehmer (B2B)
(1) Verbraucher ist jede natürliche Person, die den Vertrag zu privaten Zwecken abschließt (§ 13 BGB).
Unternehmer ist jede natürliche oder juristische Person, die die Leistung im Rahmen ihrer gewerblichen Tätigkeit nutzt (§ 14 BGB).
(2) Der Kunde gibt im Bestellprozess verbindlich an, ob er als Verbraucher oder Unternehmer handelt.
Falschangaben können zu Schadensersatzansprüchen des Anbieters führen.
(3) Für Unternehmer gelten die Regelungen zum Widerruf nicht.
(4) Der Kunde ist verpflichtet, im Bestellprozess wahrheitsgemäße Angaben zu seinem Status als Verbraucher oder Unternehmer zu machen. Falschangaben führen dazu, dass dem Kunden daraus entstehende Nachteile, Aufwendungen oder Schäden vollständig selbst zur Last fallen. Der Anbieter ist berechtigt, den durch die Falschangabe entstandenen Schaden, einschließlich zusätzlicher Gebühren, Rückbelastungskosten, Rechtsverfolgungskosten sowie Nachteile aus einer unzutreffenden Anwendung von Verbraucher- oder Unternehmerrechten, vom Kunden ersetzt zu verlangen. Der Kunde trägt die Beweislast für die Richtigkeit seiner Angaben.
§ 12 Widerrufsrecht
A) Verbraucher (B2C)
(1) Verbrauchern steht gemäß § 312g Abs. 1 BGB ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen zu.
(2) Im Bestellprozess über CopeCart wird der Verbraucher ausdrücklich darauf hingewiesen und muss bestätigen:
dass der Anbieter auf ausdrücklichen Wunsch des Verbrauchers vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Ausführung der Dienstleistung beginnt,
dass der Verbraucher zur Kenntnis nimmt, dass sein Widerrufsrecht mit vollständiger Erbringung der Dienstleistung erlischt (§ 356 Abs. 4 BGB).
Ohne diese Bestätigungen ist ein Vertragsschluss nicht möglich.
(3) CopeCart fragt die erforderlichen Erklärungen technisch ab, dokumentiert diese und speichert sie. Die Dokumentation wird dem Anbieter auf Anfrage zum Nachweis nach Art. 7 Abs. 1 DSGVO sowie § 356 Abs. 4 BGB zur Verfügung gestellt.
(4) Das Widerrufsrecht erlischt, sobald der Anbieter die Dienstleistung vollständig erbracht hat.
Dies gilt auch dann, wenn der Verbraucher den vereinbarten Termin aus Gründen, die in seinem Verantwortungsbereich liegen (z. B. Nichterscheinen, technische Probleme, verspätete Teilnahme), nicht wahrnimmt.
Voraussetzung ist, dass der Anbieter zum vereinbarten Termin ordnungsgemäß bereitstand und die Durchführung der Session ermöglicht hat.
(5) Widerruft der Verbraucher vor Beginn der Dienstleistung und bevor der Anbieter mit der Ausführung begonnen hat, gilt das gesetzliche Widerrufsrecht fort.
B) Unternehmer (B2B)
Unternehmern im Sinne von § 14 BGB steht kein Widerrufsrecht zu.
Die Buchung ist verbindlich und kann nicht widerrufen oder storniert werden.
§ 13 Preise und Zahlung
(1) Es gelten die auf der Bestellseite bei CopeCart angegebenen Preise.
(2) Die Zahlung erfolgt über die durch CopeCart bereitgestellten Zahlungsarten.
Der Anbieter hat keinen Einfluss auf Gebühren oder Zahlungsmodalitäten.
§ 14 Umbuchung / Stornierung
(1) Eine Umbuchung ist bis 24 Stunden vor dem Termin möglich.
(2) Bei einer späteren Umbuchung oder Nichterscheinen bleibt der Vergütungsanspruch bestehen; ein Anspruch auf Erstattung besteht nicht.
§ 15 Haftung
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz, grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden an Leben, Körper oder Gesundheit.
(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
(3) Die Inhalte der Session stellen keine Handlungsempfehlung, Anlageentscheidung oder Erfolgszusage dar. Der Kunde trifft alle finanziellen Entscheidungen eigenständig und trägt das volle Risiko.
(4) Gegenüber Verbrauchern gelten im Übrigen die gesetzlichen Haftungsregelungen; eine weitergehende Haftungsbeschränkung als in den Absätzen 1 und 2 vorgesehen erfolgt nicht.
(5) Gegenüber Unternehmern wird die Haftung des Anbieters für einfache Fahrlässigkeit – mit Ausnahme von Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit – für andere als die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ausgeschlossen. Im Fall der leicht fahrlässigen Verletzung einer Kardinalpflicht ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren unmittelbaren Schaden begrenzt. Eine Haftung für mittelbare Schäden, Folgeschäden, entgangenen Gewinn, ausgebliebene Einsparungen, Betriebsunterbrechungen, Verzögerungsschäden, Datenverlust oder sonstige reine Vermögensschäden ist ausgeschlossen.
§ 16 Verjährung
(1) Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Verjährungsfristen nach §§ 195, 199 BGB.
(2) Gegenüber Unternehmern verjähren Ansprüche des Kunden wegen Sach- und Rechtsmängeln sowie sonstige vertragliche und außervertragliche Schadensersatzansprüche – mit Ausnahme von Ansprüchen wegen Vorsatz, grober Fahrlässigkeit oder wegen Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit – innerhalb von zwölf Monaten ab dem gesetzlichen Verjährungsbeginn.
(3) Unberührt bleiben weitergehende zwingende gesetzliche Vorschriften, insbesondere die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz sowie die Regelungen des § 438 Abs. 1 Nr. 2, § 438 Abs. 3, § 634a Abs. 1 Nr. 2 und § 634a Abs. 3 BGB, soweit sie Anwendung finden.
§ 17 Urheber- und Persönlichkeitsrechte / Aufzeichnungsverbot
(1) Alle Inhalte der Session sind urheberrechtlich geschützt. Die Aufnahme, Weitergabe oder Veröffentlichung ist ohne Zustimmung des Anbieters verboten.
(2) Die Live-Session darf vom Kunden weder vollständig noch teilweise aufgezeichnet, mitgeschnitten oder durch Software automatisiert erfasst werden. Dies umfasst insbesondere Video-, Audio-, Bildschirm- oder Transkriptionsaufnahmen sowie KI-basierte Meetingbots.
(3) Eine Weitergabe, öffentliche Zugänglichmachung oder Veröffentlichung von Ton-, Video-, Bild- oder sonstigen Aufnahmen aus der Session ist ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung des Anbieters unzulässig.
(4) Der Kunde darf für den eigenen persönlichen Gebrauch Notizen anfertigen und die vermittelten Inhalte eigenständig anwenden. Die Vermittlung allgemein zugänglicher Informationen über DeFi-Protokolle oder Blockchain-Technik bleibt hiervon unberührt.
(5) Die Session darf nicht als eigene Beratungsleistung oder Schulungsprodukt des Kunden dargestellt oder weiterverkauft werden, soweit dabei der Eindruck entsteht, die Inhalte stammten vom Anbieter oder würden unter seiner Autorität vermittelt.
§ 18 Online-Streitbeilegung / Verbraucherschlichtung (Pflichtangabe!)
(1) Die EU-Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung bereit:
https://ec.europa.eu/consumers/odr/
(2) Der Anbieter ist nicht verpflichtet und nicht bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
§ 19 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt ausschließlich deutsches Recht, unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(2) Gerichtsstand für Unternehmer ist Hannover.
(3) Nebenabreden bestehen nicht.
(4) Änderungen oder Ergänzungen bedürfen der Textform.
(5) Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung gelten die gesetzlichen Vorschriften.